Anderswo
Ein
Fantasie Abenteuer Roman für Kinder ab 10 Jahren
Von
Moritz W. Haus (©2002/2003 & 2011)
für Dirk, der vor langer Zeit einmal einen roten Ball besaß...
1. Kapitel
Dennis Ball
Wie eine Bombe platschte der rote Ball in eine Pfütze hinein.
Es war die größte in der ganzen Straße und die dreckigste noch dazu.
„Tor!“
schrie Dennis laut auf und sprang mit seinen Gummistiefeln in das braune Wasser
hinein.
Er
verpasste seinem Plastikball einen weiteren tritt. Doch nur schwerfällig löste
sich dieser aus dem Wasser und rollte träge ein paar Meter weiter wo er
schließlich liegen blieb.
Aber nicht
lange, denn schon hatte Dennis erneut zu getreten. Diesmal etwas fester und so
flog sein Ball fast zwanzig Meter weit, bevor er auf die nasse Straße katschte
und dann mit nur wenigen Sprüngen unter einem geparkten Auto verschwunden war.
„Oh
verdammt noch mal, - nicht schon wieder!“ schrie Dennis aufgebracht. Wütend
stampfte er auf dem mit zahllosen Schlaglöschern übersäten Straßenbelag.
Der Junge
war jetzt wirklich sauer. Keine zehn Minuten zuvor war sein Ball in einem
Gartengrundstück gelandet, auf dem jemand sein Revier hatte der Bälle überhaupt
nicht leiden konnte.
Dort
herrschte nämlich „Bestie“, der durch geknallte Hund
von Theo. Dieser war bei den Kindern in der Straße genauso unbeliebt war wie
Theo selbst.
Eigentlich
war „Bestie“ eine Lebende Kugel auf vier Pfoten weil der Hund total überfressen
war. Selbst für einen Mobs war „Bestie“ einfach nur unglaublich fett.
Zum Glück
war Theo nicht zu Hause gewesen. Und obwohl auch von dem Hund weit und breit
nichts zu sehen war, hatte Dennis all seinen Mut aufbringen müssen um das
fremde Grundstück zu betreten.
Er war
sichtlich erleichtert gewesen, als er mit seinem Ball wieder wohlbehalten auf der
Straße gestanden hatte.
Lieber
hätte er auf einem Bolzplatz gespielt, aber in der Nähe gab es keinen solchen.
Auch gab es keine Wiese, wo er ungestört hätte spielen können.
Hinter dem
Mietshaus in dem Dennis zu Hause war gab es zwar eine große Wiese, doch die
Leute aus dem Haus meckerten immer nur herum wenn er dort Ball spielen wollte.
Allen voran Frau Specht aus dem zweiten Stock.
Diese
baute sich dann auf ihren Balkon auf und fuchtelte mit ihrer Krücke wild herum,
während sie mit zittriger Stimme verkündete: „Mittagsruhe, es ist Mittagsruhe!
Geh weg, auf unseren Wäscheplatz darfst du nicht spielen! Die Wäsche wird
schmutzig, komm geh schon du Bengel!“
Dabei
spielte es übrigens keine Rolle, ob nun grade Wäsche zum trocknen auf den
Leinen hing oder nicht. Auch gab es für Frau Specht nur eine Tageszeit.
Egal ob
morgens oder abends, für sie war immer Mittagsruhe.
Jetzt
stand Dennis vor dem Auto unter dem gerade sein Ball verschwunden war. Er
bückte sich, um ihn darunter hervor zu holen. Doch zu seinem Erstaunen war der
Ball spurlos verschwunden.
Verwirrt
erhob er sich wieder und schaute ratlos die Straße entlang. Vielleicht hatte er
sich nur geirrt und sein Ball war unter ein anderes Auto gerollt. Doch gab es
kein solches.
In der
ganzen Straße stand nur ein Wagen. Nämlich der, vor dem der Junge gerade stand.
Nochmals
kniete er sich auf die Straße hinunter und blickte ein zweites Mal unter das
Fahrzeug.
Doch sein
Ball blieb verschwunden.
Stattdessen
wurde seine Hose nass. Aber das bemerkte er nicht. Ebenso wenig die Tatsache,
das der Regen wieder eingesetzt hatte.
Er war
aufgestanden und ging langsam um das Auto herum und studierte es dabei
nachdenklich. Es handelte sich um einen dunkelblauen Audi 100, dessen
Autoscheiben dunkel, ja fast schwarz getönt waren.
Ihm lief
ein kalter Schauer über den Rücken als er erkannte, dass man nichts, aber auch
gar nichts durch die schwarzen Scheiben erkennen konnte.
Dennis
wich unbewusst ein paar Schritte zurück und dabei fiel sein Blick auf das
leicht angerostete Nummernschild.
„Ball-DDK-4567“
Stand dort mit dicken, roten Buchstaben zu lesen.
Der Junge
hatte genug gesehen und rannte nun in voller Panik los. Er rannte noch
schneller, als er hörte wie sich hinter ihm quietschend eine Autotür öffnete
und mit einem dumpfen Schlag wieder schloss.
Dennis
glaubte fliegen zu können als er das platschende Geräusch vernahm, was ihn
jetzt verfolgte.
Endlich
kam er schnaufend vor seiner Haustüre zum stehen.
Sie war
verschlossen, wurde aber sofort von Frau Specht geöffnet.
„Du
Ferkel! Jetzt sieh dir diese Sauerei hier an!“ schimpfte sie los. Dabei deutete
sie auf die Eingangstüre die überwiegend aus Glas bestand. Deutlich waren seine
Handabdrücke darauf zu sehen.
Der Junge
hatte aber jetzt andere Sorgen und drehte sich langsam um. Fassungslos sah er
zu Boden und auf das was dort lag.
Es war
sein verlorener Ball.
Abends lag
Dennis noch lange wach in seinem Bett und dachte über sein Erlebnis nach.
Er glaubte
das quietschen der Autotür und das platschende Geräusch, das sein Ball machte als
dieser ihn verfolgte, noch einmal zu hören. Aber je länger er darüber
nachdachte, umso mehr verblasste dieser Eindruck wieder.
Zum
Schluss glaubte er, dass er einen Tagtraum gehabt haben musste. Denn eine
andere Erklärung fand er nicht dafür.
Auf der anderen
Straßenseite meldete sich Theos Hund zu Wort, der heißer in die Nacht hinaus
bellte.
Dennis
hatte seinen Eltern natürlich nichts von all dem erzählt, glaubte er doch zu
wissen, dass diese sicher an seinen Verstand gezweifelt hätten.
Er
lächelte, als er sich vorstellte wie er seiner Mutter diese Geschichte
erzählte: „...Und dann verfolgte mich mein Ball und ich rannte um mein Leben, -
Mama, bitte glaub mir doch!“... .
Jetzt
lachte er laut in das dunkle Zimmer hinein und war bald darauf Eingeschlafen.
Unter
seinem Bett lag bewegungslos sein Ball.
*
Drei Tage
später beschloss Dennis mit seinem Freund Dirk Fußball zu spielen. Jedoch nicht
auf der Straße, sondern auf dem Sportplatz ihrer Schule, in der sie gemeinsam
in die 6. Klasse gingen.
Es war Sonntag
und der Regen der letzten Tage hatte eine Pause gemacht.
Die Sonne
brannte gnädig vom Himmel herab und so machten sich beide mit ihren Rädern auf
dem Weg.
Auf dem
Sportplatz war es eigentlich verboten außerhalb der Schulzeiten zu spielen.
Doch das hielt unsere Freunde nicht davon ab, trotzdem dort Fußball zu spielen.
Die
Wahrscheinlichkeit von dem Hausmeister verjagt zu werden war sonntags eher
gering.
Sie
versteckten ihre Räder in einem Gebüsch und kletterten dann über den stabilen
Maschendrahtzaun, der das ganze Sportplatzgelände umschloss.
Bald
hatten die Jungen sich in ihr Spiel vertieft und keiner von beiden konnte
ahnen, dass ihr Spiel heute nur von sehr kurzer Dauer sein sollte.
*
Etwa zur
gleichen Zeit traf sich Theo mit seiner Bande am Spielplatz des Ortes.
Zu seiner
Klicke gehörten noch Mike, Till und Max, der Bruder von Mike. Alle drei waren
um die 14 Jahre alt und wie ihr 15 jähriger Anführer Theo auf ihren Mofas
vorgefahren.
Ihre Mofas
waren schneller als erlaubt und ausgerechnet heute wollten sie auf dem
Sportplatzgelände der Schule ein Rennen veranstalten. Dieses sollte auf der
roten Kunststoffbahn des Platzes austragen werden.
Von Till,
dem Sohn des Hausmeisters, wussten sie, dass sein Vater auf Angeltour war und
erst am Abend wieder zurück erwartet wurde. Und das war auch gut so. Denn
Zeugen konnten sie für ihr Vorhaben nicht gebrauchen.
*
Dirk stand
im Tor und schoss den Ball zu Dennis zurück, der etwa zehn Meter weiter
entfernt auf den Ball wartete.
Er hatte
einen guten Schuss hingelegt und so flog der Ball weit über Dennis Kopf hinweg,
landete dann auf der roten Kunststoffbahn und verschwand schließlich in einem
Gebüsch.
Gerade
wollte Dennis hinüber gehen, als das Gebüsch den roten Ball wieder ausspuckte.
Dennis
erschrak und musste sofort an sein unheimliches Erlebnis denken, das er
kürzlich erst mit seinem Ball gehabt hatte.
Doch
diesmal folgte eine Erklärung sofort.
Denn jetzt
trat ein blondes Mädchen in Turnschuhen und ausgefransten Jeans aus dem Gebüsch
heraus.
Es war Kesse,
die eigentlich Lisa hieß. Sie war 11 Jahre alt und ging in die gleiche
Schulklasse wie die beiden Jungen. Kesse war übrigens nur ihr Spitzname.
„Na ihr
super coolen Boys! Darf ich mit euch spielen?“ fragte sie in ihrer gewohnt
überheblichen und kessen Art.
Dirk, der
inzwischen zu Dennis herüber gelaufen war sagte: „Ne, Kesse - geht nicht. Wir
spielen nicht mit Mädchen!“
„Ach was,
wo gibt’s denn so was!“ erwiderte Kesse schnippisch. „Ihr Boys
wollt sicher mit meinen Papa spielen. Ihr wisst doch wer das ist, oder?“
Natürlich
wussten die Freunde es.
Ihr Vater
war der Hausmeister der Schule und zudem noch ziemlich unbeliebt.
Dirk sah
zu Dennis hinüber der immer noch kein Wort gesprochen hatte. Er stand nur mit
offenem Mund da und starrte auf Kesse, gerade so, als stände dort ein Geist und
nicht das Mädchen.
„Hallo, -
Dennis, was ist mit dir? Sag doch auch mal was dazu!“ zischte Dirk ihm
ungeduldig zu und stieß ihn dabei unsanft in die Rippen. Das wirkte.
„Tja, da
haben wir wohl keine andere Wahl! Wir sollten sie lieber mitspielen lassen,
denn mit ihrem Vater will ich bestimmt nicht spielen, du etwa?“
„Das ist
doch glatte Erpressung von dir Kesse! Ich weiß schon warum ich euch Mädchen
nicht leiden kann. Ihr seit allesamt kleine Petzen!“ schrie Dirk aufgebracht.
„Du kannst
es dir ja aussuchen. Entweder ich, oder mein Papa macht euch Feuer unter dem
Hintern!“ zischte Kesse überheblich.
Man
einigte sich schließlich darauf, das Kesse im Tor stehen sollte. Dabei machten
die Jungs eine erstaunliche Erfahrung. Das Mädchen war nämlich wirklich gut im
Tor, so gut, das keiner auch nur einen Treffer landen konnte.
*
Inzwischen
war auch Theos Klicke am Sportplatz angelangt. Sie stellten ihre aufgemotzten
Mofas ab.
Da die
Tore zum Platz verschlossen waren und es Till nicht gelungen war, die Schlüssel
von seinem Vater zubekommen, hatte Theo eine Spezialzange dabei.
Wenn sie
nur so auf den Platz gewollt hätten, wäre der Zaun kein Hindernis für sie
gewesen. Aber ihre Mopeds mussten mit und grade wollte Theo damit beginnen den
Zaun zu zerschneiden, als er die Kinder erblickte, die auf der anderen Seite
des Platzes Fußball spielten.
„Was zum
Teufel haben den diese Milchzwerge hier zu suchen?“ rief er seinen Freunden zu.
„Sieht so
aus, als spielten sie Ball!“ stellte Till sachlich fest und lachte dabei etwas
gehässig.
Theo
drehte sich zu Till um und fauchte wütend: „Deine Kröte von Schwester ist auch
dabei. Findest du das etwa komisch, ausgerechnet jetzt wo wir ein Rennen fahren
wollen?“
„Kommt,
lasst uns lieber verschwinden!“ sagte Max und sein Bruder Mike rülpste
zustimmend.
„Das kommt
gar nicht in Frage! Wir klettern jetzt darüber und verjagen sie einfach. Die
laufen sicher gleich weg, wenn sie uns kommen sehen!“
Mit diesen
Worten schwang sich Theo über den Zaun und der Rest folgte wiederwillig.
*
Die beiden
Jungen hatten es immer noch nicht geschafft ein Tor zu schießen.
Kesse
hielt einfach jeden Ball.
Beide
schwitzten und grade war Dennis an der Reihe. Er schoss den roten Ball mit
voller Wucht gegen das Tor, doch Kesse blockte ihn ab, so dass der Ball
gradewegs wieder zu Dennis zurück flog.
Dieser
konnte ihn jedoch nicht halten und so landete er weit hinter ihm im Gras.
Sofort
drehte er sich um, um den Ball zu holen. Doch da sah er die vier Gestalten auf
sich zu kommen und erkannte sofort, das es Theos Bande war.
Er blieb
stehen und zu Dirk gewandt, der inzwischen zu Dennis gelaufen war, raunte er:
„Ich glaube nicht, das die mit uns Ball spielen wollen!“
„Das glaub
ich auch nicht! - Komm lass uns lieber von hier verschwinden!“ sagte Dirk
nervös.
„Das geht
nicht. - Schau, sie haben meinen Ball!“ wiedersprach ihn Dennis. Dabei drehte
er sich zu Kesse um, die sich inzwischen vor dem Tor hingesetzt hatte.
Es sah
nicht so aus, als würde sie den Freunden zu Hilfe kommen, was nicht
verwunderte.
Schließlich
war ihr großer Bruder Till grade mit Theos Bande im Anmarsch und das bedeutete
in aller Regel Ärger.
Inzwischen
waren die vier herangekommen und Theo hatte den Ball in einer Hand. Mit der
anderen zog er eine Zigarette aus seiner schwarzen Lederjacke und steckte sie
sich in sein mit Pickeln überzogenes Gesicht.
Selbst bei
dieser Hitze zog er seine Jacke nicht aus und Böse Zungen behaupteten sogar,
dass er sie auch nachts in seinem Bett noch anbehielt.
Jetzt
schnippte er mit den Fingern seiner freien Hand und sofort eilte Till herbei
und gab ihm Feuer.
Theo
grinste gefährlich. Seine Stimme klang piepsig, denn er befand sich seit langem
in einen nie enden wollenden Stimmbruch.
„Na ihr
zwei Memmen? Das seid ihr doch, oder?“
Sein
Grinsen wurde breiter und er sprach dann ohne die Kippe aus seinem Mund zu
nehmen weiter.
„Ihr müsst
Memmen sein. Ganz sicher seid ihr das. Das hier ist nämlich ein Memmen Ball!“
Die Jungs
schwiegen. Beide wussten, dass die Sache langsam brenzlig wurde und es sicher
besser gewesen wäre, die Flucht an zu treten. Aber sie rührten sich nicht und
lauschten weiter Theos Vortrag über Memmen.
„Und wisst
ihr auch, warum dies hier ein Memmen Ball ist?“ wollte Theo jetzt von ihnen
wissen. Doch er bekam keine Antwort.
„Nun, weil
er Rot ist und außerdem noch aus Plastik!“ schrie Theo jetzt laut.
Er ging
noch ein Schritt näher auf die beiden zu.
Jetzt
meldete sich Till zu Wort.
„He Kesse,
du kleine Kröte. Verpiss dich lieber. Was jetzt kommt ist nichts für kleine
Mädchen, kapiert?“ rief er seiner kleinen Schwester zu, die immer noch im Tor
saß.
Kesse
konnte es nicht leiden, wenn ihr Bruder sie Kröte nannte.
Aber mehr
noch missfiel ihr es, wenn vier große Jungen zwei kleine verprügeln wollten.
Und genau das schien Theos Bande grade im Sinn zu haben.
Zornig
sprang Kesse auf und stellte sich neben Dennis und Dirk.
„Weißte
Till, verpiss dich lieber selber. Ich bleibe wo ich bin und damit basta!“
schrie Kesse ihren Bruder an.
Der war
Sprachlos und deshalb ergriff Theo erneut das Wort: „Na schön Kesse, wie du
willst. Dann kniet ihr euch jetzt eben alle drei nieder und gebt zu, dass ihr
Memmen seid. Verstanden!“
Doch die
drei rührten sich nicht von der Stelle und Theo wurde etwas unsicher.
„Ach so
ist das? – Ihr wollt nicht! Na dann muss ich euern Ball wohl ein kleines Loch
rein Brennen müssen. Was haltet ihr drei Memmen denn davon?“ wollte Theo
wissen.
Dabei nahm
er seine brennende Zigarette aus seinem Mund und näherte die glühende Spitze
langsam der roten Plastikhülle des Balls.
Dennis
kochte innerlich vor Wut. Er war keine Memme, würde es aber sicher werden, wenn
er tat was dieser Spinner von ihm verlangte.
Er
wünschte sich innerlich, er könnte mit seinem Ball Theos dämliches Grinsen mit
einem kräftigen Schuss einfach aus dessen Gesicht schießen.
Was nun
geschah war unglaublich.
Der Ball
in Theos Händen machte sich selbständig und dopte dann einmal kurz auf dem
Rasen auf, bevor er mit voller Wucht in Theos verdutztes Gesicht knallte.
Theo wurde
aus seinen Schuhen gehoben und zwei Meter nach hinten geschleudert. Nur gut,
das seine Kumpanen dort standen. Sonst hätte er einen weiteren Flug vor sich
gehabt. So bremsten sie ihn ab und fielen dann gemeinsam mit ihren Anführer zu
Boden.
Dennis
wollte nicht abwarten bis sich die Bande wieder aufgerappelt hatte, sondern
trat rasch die Flucht an. Dirk und Kesse folgten ihm.
Schnell
waren sie über den Zaun geklettert und wagten erst dann einen Blick zurück.
Theo saß
noch immer auf seinem Hosenboden und starte fassungslos auf den Ball, der ihn
grade so unsanft aus seinen Stiefeln befördert hatte.
Unschuldig
lag dieser in der prallen Sonne und rührte sich nicht.
Einer
Eingebung folgend rief Dennis: „Komm Ball, komm zu Herrchen!“
Kesse
lachte hysterisch auf, verstummte aber sogleich wieder, als sie sah wie der
Ball Dennis Ruf folgte.
Er rollte
bis zu dem Zaun und sprang dann einfach zu den Kindern auf die andere Seite
herüber. Erst vor Dennis Füßen blieb er regungslos liegen.
Dirk fand
als erster seine Sprache wieder. „Das glaub ich einfach nicht!“
„Ich auch
nicht, es ist mir irgendwie ziemlich Unheimlich!“ gab Dennis zu.
Theos
Bande hatte sich inzwischen aufgerappelt und als sie sahen, wie der Ball Dennis
Ruf gefolgt war, grade so, als sei dieser ein Hund, machten sie sich aus dem
Staub.
Dennis
erzählte nun den beiden, was er vor ein paar Tagen mit seinem Ball erlebt
hatte.
Schließlich
sagte Kesse: „Schmeiß ihn doch einfach weg!“
„Sehr
witzig, passt mal auf!“
Dennis
schwang sich auf sein Rad und fuhr los. Zunächst passierte überhaupt nichts,
doch dann rollte der Ball langsam los und folgte seinem Besitzer.
„Irre!“
Mehr konnte Kesse nicht sagen. Dennis drehte und kam wieder zurück. Der Ball
folgte ihm.
„Seht ihr,
was für einen treuen Ball ich habe?“
Jetzt
mussten alle lachen.
Dann sagte
Dirk: „Und wenn du ihn zurück bringst? Ich meine zu dem Auto mit den schwarzen
Scheiben, dann...“.
Dennis
unterbrach ihn. „Das geht nicht, der Wagen ist verschwunden!“
„Was
haltet ihr davon, wenn ich euch zu einem Eis einlade. Dann können wir uns in
aller Ruhe über Dennis Wunderball unterhalten!“ schlug Kesse den Jungen vor.
„Klar
doch, gute Idee!“ sagte Dennis sofort. Dirk nickte nur mürrisch.
„OK,
wartet hier einen Augenblick. Ich hole nur schnell mein Rad!“
Als Kesse
weg war sagte Dirk etwas eifersüchtig: „Sag nur, du hast dich in Kesse
verknallt!“
Sofort
wurde Dennis rot und meinte: „Ich? Spinnst du? Oh man Dirk, ich hasse Mädchen.
Das weißt du doch genau!“
„Aber du
kriechst ihr ja förmlich in den Hintern, merkst du das nicht? Und überhaupt wie
du sie anhimmelst!“ stänkerte Dirk weiter.
Bevor die
beiden Freunde jetzt ernstlich in Streit geraten konnten, kam Kesse wieder mit
ihrem Rad zurück.
„Hab ich
was verpasst?“ fragte sie neugierig.
„Ne, haste
nicht!“ erwiderte Dirk unfreundlich.
„Du
Dennis, wenn dein Ball deine Gedanken lesen kann, meinst du er könnte uns den
kürzesten Weg zur Eisdiele zeigen?“ wollte Kesse wissen.
„Bestimmt
kann er das, prima Idee von dir!“
Mehr sagte
er nicht, dachte aber an die Eisdiele und daran, dass der Ball sie führen
sollte. Sofort setzte sich der Ball in Bewegung und rollte die Straße herunter.
„Ihm
nach!“ schrie Dirk und die Kinder nahmen sofort die Verfolgung auf.
Die Jagt
endete zunächst an einem Zebrastreifen. Dort stand gerade Frau Specht, die sich
grade anschickte, die Straße zu überqueren.
Sie sah
den Ball kommen, sah die Kinder auf ihren Rädern und nahm wohlwollend zur
Kenntnis, das Ball und Kinder auch vor dem Zebrastreifen anhielten.
Sie begriff
allerdings nicht, wie es möglich war, das ein ganz normaler Ball eine hörbare
Vollbremsung machen konnte.
Kopf
schüttelnd ging sie über die Straße.
Der Ball
setzte sich wieder in Bewegung und die Kinder folgten ihm bis zu der Eisdiele.
Dort
suchten sie sich einen Tisch im Freien. Ein großer Sonnenschirm spendete kühlen
Schatten.
„Was
möchtet ihr den für ein Eis haben?“ erkundigte Kesse bei den beiden Jungs.
Wie aus
der Pistole geschossen kam die Antwort von beiden gleichzeitig: „Wir essen alle
Sorten!“
Kesse
grinste breit bis über die Ohren und trottete dann in die Eisdiele um ihre
Bestellung zu machen.
„Hast du
dir was gewünscht?“ wollte Dennis von seinem Freund wissen.
Beiden war
nämlich bekannt, dass wenn zwei Menschen zur gleichen Zeit dasselbe sagten, sie
sich etwas wünschen durften. Aber niemals sollte der Wunsch laut ausgesprochen
werden da er sonst verfiel und nichts mehr wert war.
Dirk war
nicht aber gläubig, aber liebend gerne hätte er Kesse sonst wo hin gewünscht.
Doch das hätte bedeutet, dass er auf ein Eis hätte verzichten müssen, wenn
dieser Wunschglaube tatsächlich funktionieren würde. Stattdessen wünschte er
sich nur einen echt großen Eisbecher mit viel Sahne oben drauf.
„Ja. Und
du? Was hast du dir gewünscht?“
„Das ist
doch geheim man, weißte doch!“
Kesse kam
zu ihren Tisch zurück geschlendert und sagte ihnen, dass ihre Eisbecher gleich
gebracht würden.
Dann
fragte sie Dennis: „Woher hast du eigentlich deinen Ball?“
Dennis tat
so, als könnte er sich nicht so recht erinnern. Unsicher blickte er zu seinem
Freund hinüber und als dieser zögernd nickte, sagte er:
„Ich habe
ihn im Wald in einer Höhle gefunden!
Das war
letztes Jahr in den Sommerferien. Weißt du noch Dirk, unsere geheime Radtour
und dann das schreckliche Gewitter auf dem Rückweg oh man ich sag dir Kesse...“
Hier wurde
er von Dirk unterbrochen: „Ja Kesse, du hättest dir sicher in die Hosen
gemacht. Überall Bäume, das mögen die Blitze ja und dann dieser Wind. Wir
fuhren damals den Berg hinunter, aber glaubst du wir wären von der Stelle
gekommen?“
Dirk war
nun sehr Aufgeregt und spielte sich mit seinen Fingern an seinem Goldenen
Ohrring herum den er im linken Ohrläppchen trug.
„Wir
konnten die Räder nur noch schieben, sonst hätte uns der Sturm sicher wie
welkes Laub aus unseren Sätteln gehoben und einfach weg gepustet!“ erzählte er
weiter.
„Es war
ein richtiger Kampf und dann dieser Regen. Der Himmel war schwarz wie die
Nacht! Badewannen weise ergoss sich Eiskalter und irgendwie nach faulen Eier
riechender Regen über uns!“
Während
Dirk erzählte, hatte die Bedienung 3 Gigantische Eisbecher mit viel Sahne oben
drauf auf ihren Tisch gestellt.
Dirk
bekam das aber gar nicht mit. Zu sehr war er in seiner Erzählung vertieft.
Er beschrieb,
wie das viele Regenwasser den Waldweg binnen Sekunden überflutete und in eine
Art Matschiken Sturzbach verwandelte. Beide konnten sich kaum noch auf den
kitschigen Boden halten und stürzten mehrmals in die braune Brühe, die ihrer
Kleidung sofort jegliche Farbe entnahm und durch ein einheitliches Matschbraun
ersetzte.
Hier
machte Dirk eine kurze Pause und sah nachdenklich zu seinem Freund hinüber,
bevor er weiter sprach. „Aber das tollste wirst du uns wahrscheinlich eh nicht
glauben wollen, Kesse!“
Kesse
hatte gebannt zugehört und wusste nicht so recht, wie ihr geschah.
Mit
offenem Mund starte sie ihre Klassenkameraden an. Es war nicht die Geschichte
selbst was ihr eine Gänsehaut bescherte, sondern vielmehr etwas, was sie selbst
betraf.
Es war ihr
so, als erzählte Dirk von einem Film, den sie selbst gesehen hatte.
Langsam
verschwand die von der Mai Sonne leicht angesetzte Bräune aus ihrem Gesicht und
selbst ihre blauen Augen schienen zu erblassen.
Dennis
ergriff nun das Wort: „Versprich uns, das du niemanden von der Geschichte
erzählen wirst. Du bist die erste die sie hört!“
Das
Mädchen hatte immer noch nichts gesagt. Ihre frühsommerliche Bräune war jetzt
völlig aus ihrem Gesicht verschwunden und mit zittriger Stimme sagte sie jetzt
leise: „Ich verspreche es euch.“
Sie fühlte
sich fast so hilflos wie an ihrem 9 Geburtstag vor zwei Jahren. Jenem Tag, an
dem sie ihre Mutter zum letzten Mal gesehen hatte.
„Schwör es
uns!“ befahl Dirk gebieterisch, dem nicht entgangen war, dass Kesse
offensichtlich Angst bekommen hatte.
Kesse
schwieg und aß schnell einen Löffel von ihrem Eis. Dann hatte sie sich wieder
unter Kontrolle und sagte dann mit leiser, ernster Stimme: „Du brauchst es mir
nicht zu erzählen. Ich kenne die ganze Geschichte, denn irgendwie war ich dabei
und...“
„Du warst
dabei?“ unterbrach Dennis Kesse ungläubig und Dirk rief aufgebracht: „Willst du
uns verarschen?“
Dirk hatte
inzwischen auch sein Eis entdeckt, das sich anschickte stumm vor sich hin zu
schmelzen. Rasch ergriff er seinen Löffel um zu retten was noch zu retten war,
während Dennis Kesse aufforderte, ihre Geschichte fertig zu erzählen, wenn sie
schon dabei gewesen war, wie sie behauptete.
„Genau,
mache das! Dann werden wir ja sehen.“ stimmte Dirk seinem Freund zu.
Und Kesse
erzählte: „Ihr beiden habt ausgesehen wie Zombies auf der Flucht und als ein
Blitz vor euch in eine mächtige Kiefer einschlug und den ganzen Baum in zwei
Hälften spaltete, habt ihr euch ängstlich umklammert und geheult wie kleine
Babys!“
Jetzt
wurden die Jungen blass und vergaßen ihr Eis völlig.
Kesse fuhr
fort: „Die eine Hälfte des Baumes fiel brennend direkt vor euch auf den Weg und
so konntet ihr nicht mehr weiter. Und dann, von einer Sekunde zur anderen...“
Hier wurde
Kesse von Dirk unterbrochen: „...war der Sturm auch wieder vorbei!“
Und Dennis
fügte noch hinzu: „Der Himmel war so blau wie zuvor, das viele Wasser lief
rasch ab und die Flammen des Baumes waren erloschen.“
„Aber
woher in alles in der Welt weißt du das alles?“ wollte Dirk von Kesse wissen.
„Ich habe
es geträumt!“ war die knappe Antwort. Dann fügte sie noch rasch hinzu: „Erst
letzte Nacht!“
Die drei
schwiegen eine Weile.
Es war
irgendwie zu viel auf einmal. Erst die Sache mit Theo, dann der Ball der auf
Gedanken reagieren konnte und nun diese abgefahrene Geschichte mit Kesses Traum.
Wie konnte
jemand etwas träumen, was andere ein knappes Jahr zuvor Erlebt hatten?
Warum
dieser Sturm, der ganz offensichtlich nur für die Jungen seinen Auftritt gehabt
hatte und vor allem, was beendete diesen Sturm so plötzlich.
Die Kinder
hatten irgendwie alle die gleichen Gedanken und Kesse unterbrach nun das
unheimliche Schweigen.
„Der Ball,
es war der Ball!“ rief sie Aufgeregt.
„An was
hast du damals gedacht, als der Baum auf den Waldweg fiel?“ wollte sie von
Dennis wissen.
„Sicher
nicht an dich!“ dachte Dirk bei sich, lies den Spruch aber
unausgesprochen.
„Ich
wollte nur, dass es endlich aufhört. Ich hatte einfach nur Angst!“ gab Dennis
zu.
„Verständlich,
als ich das letzte Nacht von euch geträumt habe, hatte ich auch Angst.
Jedenfalls
muss ich ganz schön geschwitzt haben. Nur komisch, ich hebe den Traum schon
kurz nach dem Aufstehen wieder vergessen.“ meinte Kesse.
„Das ist
halt so mit Träumen. Jedenfalls haben wir nun eine Erklärung für das plötzliche
Ende des Sturms!“ sagte Dirk. „Der Ball hat ihn beendet, weil Dennis daran
gedacht hat. Ganz klare Sache!“
Trotz der
Wärme lief es allen drei eiskalt den Rücken herunter und das lag sicher nicht
an ihren Eisbechern.
Kesse
ergriff nun das Wort: „Nun Freunde, es scheint so als habe irgendetwas oder
Jemand uns zusammen geführt um dieses Rätsel zu lösen. Was meint ihr?“
Dirk
missfiel es zwar, wie Kesse eben das Wort „Freunde“ betont hatte, dennoch
musste er ihr recht geben. Sie saßen im selben Boot und nur gemeinsam würden
sie dieses Abenteuer überstehen. Dennis war der gleichen Meinung und so
reichten sie sich ihre Hände und schlossen so ein Bündnis was „Anderswo“
überhaupt nicht gern gesehen wurde.
Dann
trennten sich die drei, denn es war inzwischen spät geworden und alle fuhren
nach Hause
Dennis
hatte seinen Ball wieder auf dem Gepäckträger seines Rades untergebracht und
fuhr rasch nach Hause.
Er stellte
fest, das niemand zuhause war und so verzog er sich in
sein Zimmer.
Seinen
Ball legte er diesmal nicht unter das Bett, sondern in eines seiner Regale. Es
war sicher besser ihn im Auge zu behalten.
Nachdenklich
legte er sich auf sein Bett und dachte über die letzten Ereignisse nach. Ihn
beschäftigte eine Frage ganz besonders. Warum hatte sein Ball erst jetzt seine
Fähigkeiten gezeigt und nicht schon viel früher? Schließlich besaß er den Ball
schon fast ein ganzes Jahr.
Er stand
auf und holte seinen Ball wieder aus dem Regal. Er drehte ihn von allen Seiten
und konnte keine merklichen Änderungen an ihm feststellen. Die rote Farbe des
Balles war überall angekratzt was nicht verwunderlich war. Grade, wenn er auf
der Straße damit bolzte blieben solche spuren nicht aus.
Dennis sah
nun genauer hin und er glaubte noch eine weitere Farbe zu erkennen. Er war sich
aber nicht ganz sicher. Deshalb ging er zum Fenster und da sah er es wieder.
Der Ball
hatte tatsächlich eine Art Muster was nur deshalb kaum zu erkennen war, weil
die Zweite Farbe aus einem nur unwesentlich dunkleren Rot bestand als das
übrige Rot, was den Ball umgab.
Dennis
hatte eine Idee.
Er kramte
in einen seiner Schreibtischschubladen herum und fand dann einen schwarzen Edding. Mit ihm wollte er die kaum sichtbaren Linien wieder
sichtbar machen, in den er versuchen wollte das Muster so weit wie möglich
nachzumalen. Nach kurzem zögern begann er mit der Arbeit.
Nach und
nach erschien ein erstes Bild was ihm zunächst etwas enttäuschte doch beim
zweiten hinsehen erkannte er etwas Außergewöhnliches.
Es war ein
Siebeneck. Soweit er wusste, hatten Bälle jedoch, wenn überhaupt nur Sechsecke
und Fünfecke. Wenigstens war das bei genähten Fußbällen so. Sein Ball war aber
aus einem Guss und zudem aus Plastik, wie Stunden zuvor Theo festgestellt
hatte.
„Kluger
Junge dieser Theo.“ Dachte Dennis und musste lächeln als er an Theos dummes
Gesicht dachte, als dieser von seinem Ball im Gesicht getroffen worden war.
Inzwischen
hatte Dennis weitere dieser Siebenecke nachgezeichnet. Sie waren Äquator mäßig
um den Ball angeordnet und alle zeigten mit der spitzen Seite in eine Richtung.
Der Abstand war immer gleich und zum Schluss zählte er genau 7 Siebenecke.
„7
Siebenecke.“ murmelte er mehrmals vor sich hin. „Was hat das nur zu bedeuten“
fragte er laut seinen Ball. Dieser blieb ihm jedoch eine Antwort schuldig und
so legte Dennis den Ball ins Regal zurück. Er achtete darauf, das er die Siebenecke gut von seinem Bett aus sehen konnte.
***
Kesse
hatte es nicht besonders eilig um nach Hause zu kommen.
Schließlich
war ihr Bruder Till ein Mitglied von Theos Bande und irgendwie war sie sich
sicher, das Till nicht gerade gut auf sie zu sprechen war. Deshalb hoffte sie
nur, das ihr Vater schon von seiner Angeltour zurück
sein würde.
Eine
Mutter hatte Kesse nicht mehr. Sie starb vor zwei Jahren bei einem tragischen
Autounfall.
Kesse war
von ihrem Rad abgestiegen und schob es nun langsam den Berg hinauf.
Immer,
wenn sie in der Stadt gewesen war, tat sie dies und stets führte sie ihr weg an
dem Friedhof vorbei auf dem ihre Mutter Beerdigt war.
Sie
beschloss das Grab ihrer Mutter zu besuchen und lehnte ihr Rad an die mit Moos
überwachsene Friedhofsmauer. Wie immer quietschte das eiserne Friedhofstor, als
sie dieses öffnete.
Langsam
schlenderte sie den mit braunem Kies bedeckten Hauptweg entlang und dachte an
den Tag zurück, an dem ihre Mutter verunglückt war.
Es war ihr
9 Geburtstag gewesen als es passierte. Ihre Mutter hatte am Abend ihre
Freundinnen, die sie Eingeladen hatte ins Auto geladen um sie nach Hause zubringen.
Kesse wäre
gerne mitgefahren, doch es war kein Platz mehr im Wagen und so winkte sie dem
Auto nach, was nie mehr zurück kehren sollte.
Es passierte, als sie das letzte Kind im 4 Kilometer
entferntem Nachbardorf abgeliefert hatte.
Die Straße war ein unregelmäßiges auf und ab mit vielen
unübersichtlichen Kurven. Links und rechts standen die Rapsfelder gelbleuchtend
zur Ernte bereit und so konnte Kesses Mutter das Unheil gar nicht erkennen, was
sich in Form von zwei getunten VW Golfs auf sie zu bewegte.
Die Fahrer der beiden Golfs lieferten sich ein Rennen und
auch sie konnten das Auto, was ihnen entgegen kam nicht sehen.
Nicht nur, das die Rapsfelder in der Unglückskurve jegliche
Sicht auf die Strecke nahmen und alleine schon diese Tatsache zum Umsichtigen
Fahren mahnte, so kam noch hinzu, das beide Fahrer einiges getrunken haben
mussten wie sich später noch heraus stellen sollte.
-1-
Weiter geht’s mit SEITE 2!
START-1-2-3-4-5-6-7-8-9-10-11-12-13-14-15-16-17-18-19-20-21-22
- SAMSUDARA
© by Moritz W. Haus
2002/2003
Home - Witze –
Geschichten – Puzzle – Zaubern – Rätsel
– Echt Wahr – Boah Ey – Spiele
– Cheats – Gifs – SMS Sprüche
– Rezepte – Anderswo – Geheimschriften – Gästebuch – News – Über uns…
– Tür Stories – Unsere Katzen – Das Geheimnis der
Lego Türen – Filme mit Lego
– Klüger als
Betrüger – Wissen macht stark
– Lego Welten
Zelda Komplett Lösungen:
Twilight Princess – The Wind Waker – Mayora`s Mask - Phantom Hourglass – Ocarina of Time - OoT 3D Master Quest - Spirit Tracks
– A Link to the
Past – The Minish Cap - Skyward Sword
– Zelda DX