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Stunden zuvor erwachte Sara aus einem langen erholsamen Schlaf und da sie recht hungrig war ging sie hinunter in die Küche und machte sich ein Butterbrot.

Von ihrer ewig stänkernden Großmutter und ihrer besserwisserischen älteren Schwester Svenja fehlte jede Spur und so setzte sie sich an den alten Küchentisch und trank zufrieden zu ihrem Brot noch ein Glas frische Milch.

Nur selten waren so friedliche Augenblicke in ihrem Zuhause, einem Zuhause, in dem es weder einen Vater noch Mutter gab und so genoss das Mädchen jede Sekunde dieser friedlichen Stille.

Von draußen ertönte das krähen eines altersschwachen Hahnes und von der Haustüre her kam das bettelnde Miauen einer Katze.

Sofort sank ihre bis dahin recht gute Laune in den Keller und erbost schrie Sara: „Schleich dich Gismo, du kleines Mastvieh! Sonst werde ich dir Beine machen!“

Es war nicht so, das Sara Tiere im allgemeinen hasste. Das Gegenteil war der Fall. Manchmal waren Tiere ihre besten und einzigen Freunde, hatte sie doch sonst niemanden. Doch bei diesem räudigen Kater verhielt es sich etwas anders. Ihr Vater hatte ihr Gismo als junges Kätzchen geschenkt, als sie selbst sechs Jahre alt war. Eines von vielen Geschenken, die sie schon zuvor bekommen hatte und die noch folgen sollten. Aber diese Geschenke waren keine wirklichen Geschenke, keine die von Herzen kamen. Nein, diese Aufmerksamkeiten waren Schweigegeschenke für etwas, was die kleine Sara für ihren Vater, in dem alten Schuppen gleich hinter ihrem Haus, erledigen musste.

Wieder jammerte der Kater vor der Türe herzerweichend, doch für Sara klang es eher wie ein höhnisches Gelächter.

Übermannt von den immer mal wieder kehrenden Erinnerungen, die manchmal nur einen kleinen Auslöser brauchten und sei es nur das Miauen einer harmlosen Katze, sprang Sara jetzt rasend vor Wut und mit Tränen in den Augen vom Tisch auf. Krachend fiel der alte Holzstuhl auf dem sie gesessen hatte zu Boden, während sie auf die Haustüre zu stürzte, hinter der erneut Gismo zu einem weiteren kläglichen Miauen angesetzt hatte.

Sara riss die Türe auf und kreischte, während der Kater geschockt das Weite suchte: „Na warte du kleines Monster, wenn ich dich erwische werde ich dir wenigsten eines deiner sieben räudigen Leben aus deinem stinkenden Fell schütteln!“

Jetzt geschah etwas, das Sara selbst kaum Begreifen konnte.

Als wäre der fliehende Kater auf ein unsichtbares Hindernis gestoßen, bremste das Tier dermaßen heftig seine Flucht ab, so das es auf der Stelle zum Stillstand kam.

Es sah fast so aus, als hätte jemand einen laufenden Film gestoppt. Dann, fast zeitlupenartig, drehte sich Gismo langsam zu Sara herum und fauchte dann zum Entsetzen des Mädchens mit einer ihr nur allzu bekannten Stimme: „Aber Sara, was ist mit dir. Möchtest du nicht dein neues Geschenk sehen? Ich habe es im Schuppen versteckt. Komm und verdiene es dir mein Engelchen!“

Sara erstarrte vor Entsetzen. Ihr gesunder Menschenverstand sagte ihr, das dies nicht wahr sein konnte. Das, was dort nur wenige Meter von ihr entfernt auf der Straße in geduckter Haltung fauchend auf sie zu geschlichen kam, war nur ein einfacher Schwarzer Kater. Dieser konnte nicht reden wie ein Mensch, schon gar nicht wie ihr Vater, der schon lange in einem Gefängnis einsaß. Und dennoch begann dieser nun erneut mit der Schnauze des Katers zu sprechen.

„Oh Sara, was hast du nur mit deinen hübschen langen Haaren gemacht? Hast sie dir selbst abgeschnitten du undankbares Ding!“

Sara wollte schreien, doch ihre Kehle war wie zugeschnürt. Noch immer konnte sie sich nicht rühren und folgte hilflos den Worten ihres Vaters, die jetzt in einem wahren Katzengejammer über gegangen waren.

„Alles hast du bekommen von mir, alles! Und jetzt sieh dich an. Mit deinen Hosen siehst du aus wie ein Junge und nicht mehr wie mein kleines liebes Mädchen!“

Am Ende wälzte sich der Kater vor ihr jaulend im Straßenstaub und jammerte: „Komme mit mir in den Schuppen. Du musst mich einfach nur etwas lieb haben, mich streicheln...“

Die letzten schmierigen Worte, die sich eher wie das Geschrei paarungswilliger Katzen in Saras Ohren breit gemacht hatten, brachten das Fass zum überlaufen. Sara explodierte förmlich vor Hass und stampfte dann schnaubend auf den hechelnden Kater zu.

Dieser sprang erstaunlich schnell wieder auf seine Pfoten und flüchtete in den Garten hinein. Dabei lachte das Tier so boshaft, das Sara ihr Tempo nur noch beschleunigte. Irgendwie bekam sie stolpernd einen Gartenrechen zufassen und wie von Sinnen brüllte sie: „Ich bringe dich um, ja das werde ich du Schweinskatze!“

Sara sah, das der Kater auf die geöffnete Schuppentüre zu rannte. Sie rannte hinterher und glaubte dabei für den Bruchteil einer Sekunde eine warnende Stimme in ihren Kopf zu hören: „NEIN SARA, NEIN, DAS IST EINE FALLE!“ Doch da war es schon zu spät für das Mädchen. Blind vor Wut folgte sie dem Kater in die Dunkelheit des Schuppens hinein und wurde sogleich von einem boshaften Gelächter, das gemeiner nicht sein konnte, empfangen.

Blitzartig kehrten Erinnerungen an ANDERSWO in Saras Gedächtnis zurück, die ihr aber jetzt auch nicht mehr helfen konnten.

Mit grauen  spürte das Mädchen, das sie sofort die Kontrolle über ihren Körper verlor.

Als ob sie innerlich vereisen würde, kroch eine eisige Kälte von ihren Fußspitzen aus langsam nach oben, fraß sich durch ihren Bauch und weiter hinauf bis zu ihrem Kopf.

Das letzte, was sie noch Bewusst wahr nehmen konnte, war das jämmerliche und ängstliche Geschrei einer Katze, das aber noch durch das garstige Gelächter, das aus jeder Ecke des Schuppens gleichzeitig zu kommen schien, übertrumpft wurde.

Dann entschwebte Sara aus ihrem Körper in ein unendliches nichts...

 

*

 

Als Till in Selnau eintraf, überkam ihn ein ungutes Gefühl von Angst. Etwas sagte ihm, das hier etwas ganz und gar nicht stimmte, auch wenn alles auf dem ersten Blick völlig normal aussah. Langsam bog er in die Gasse ab, in der Saras Haus stand. Mit jedem Meter den er fuhr wurde er langsamer und unsicherer. Schließlich würgte er den Motor seines Mopeds ab und blieb wie gelähmt auf seinem Sattel sitzen. Mit zittrigen Händen zog er seinen Helm vom Kopf und wollte ihn an seine Lenkstange hängen, doch das gelang ihm nicht. Polternd dopte der Helm auf den maroden Asphalt und kullerte dann die leicht abschüssige Gasse in Richtung Saras Haus davon.

Weit und breit hielten sich keine Menschen auf, was das ganze noch unheimlicher auf Till wirken lies. Doch er hatte keine Wahl. Mit schlotternden Knien stieg er von seinem Fahrzeug ab und schlurfte dann unsicher seinem Helm hinterher, der schon längst zur Ruhe gekommen war. Der Helm war ziemlich genau vor den Treppenstufen zu Saras Haustür liegen geblieben und schien dort auf seinen Besitzer zu warten.

Als sein Blick auf die Türe fiel bemerkte er gleich zwei Dinge, die anders waren als sonst. Zum einen stand die Haustüre offen und zum anderen lag etwas Schneeweißes auf der alten Fußmatte.

Hatte Sara eine neue Katze? Till wusste es nicht, aber endlich kam Bewegung in ihm. Er rannte los und rief dabei Saras Namen. Vor den Stufen blieb er stehen und starte auf den weißen Kater, der dort lag und ihn fragend mit seinen Katzenaugen fixierte.

Gismo?“ entfuhr es Till etwas außer Atem geraten.

Sofort erhob sich der Kater mit einem kläglichen Miauen und katzbuckelte um Tills Beine herum.

„Was ist hier nur passiert?“ flüsterte Till irritiert. Für ihn gab es keinen Zweifel. Dieser Kater zu seinen Füßen war Gismo. Aber warum hatte er jetzt ein weißes Fell?

„Sara!“ rief Till nun in das Haus hinein, doch er bekam keine Antwort. Er stürzte hinein und hatte schnell alle Zimmer durchsucht. Doch von Sara fehlte jede Spur.

Schließlich trat er wieder aus dem Haus heraus und brüllte erneut nach Sara.

Diesmal bekam er eine Antwort. Sie traf ihm so unerwartet und heftig, das er unwillkürlich zusammen zuckte und beinahe über den erbleichten Kater gefallen wäre, der angesichts der keifenden Stimme fauchend aufsprang. Etwa zwanzig Meter vom Haus entfernt bewegte sich ein uraltes Mütterchen, gekleidet in der hier üblichen Dorftracht auf den geschockten Jungen zu und schwang dabei drohend ihren Krückstock.

„Hör sofort mit dem Gebrülle auf du ungehobelter Bengel!“

Till wusste sofort, wer da auf ihn zu gewackelt kam. Es war die älteste Frau weit und breit und jeder kannte sie, wenn auch nur die wenigsten sie jemals wahrhaftig zu Gesicht bekommen hatten. Alle nannten sie nur das „Mütterchen von Selnau“. Mit ihren stolzen 112 Jahren hatte sie einen legendären Ruf. Von Svenja, Saras ältere Schwester und Tills Ex-Freundin, wusste der Junge, das sie sogar eine Ur-Ur Großmutter von Sara war.

Angesichts dieser unerwarteten Begegnung mit dieser Frau stotterte Till nur: „Ich, ich suche Sara und...!“

„Und was?“ unterbrach ihn die Alte, die jetzt direkt vor ihm stehen geblieben war.

Da Till darauf nichts zu Antworten wusste, wackelte die alte Frau nachdenklich mit ihrem Kopf und starte unverhohlen den weißen Kater an, der fauchend hinter Till Stellung bezogen hatte.

Schließlich zischte sie: „Wenn du den Rat einer alten Frau annehmen willst mein Jüngelchen, so rate ich dir von hier zu verschwinden. Sara ist verhext! Der Teufel ist heute Morgen in sie gefahren, ja das ist er! Ich habe es selbst mit eigenen Augen gesehen und glaube mir...!“

„Was ist passiert?“ unterbrach Till das Mütterchen heftiger als er eigentlich wollte.

Statt einer Antwort fing die Frau jetzt an zu kichern und deutete mit ihren knochigen Fingern auf den weißen Kater. Endlich beruhigte sie sich etwas und dann flüsterte sie kaum noch hörbar: „Sie war es! Sie hat den Kater verhext..., höre Till, so heißt du doch mein Jüngelchen?“

Till nickte nur und die alte flüsterte mit immer dünner werdender Stimme: „Sie wollte den Kater umbringen. Mit einem Gartenrechen wollte sie ihn erschlagen, dort im Garten!“

„Und was passierte dort im Garten? Wo ist Sara jetzt?“ flüsterte Till nun ebenso leise, doch das Mütterchen bekreuzigte sich nur und wackelte dann, gestützt auf ihrer Krücke ohne ein weiteres Wort zu verlieren einfach davon.

 

Doch Till ahnte schon, wo er Sara finden würde. „Sie muss in dem Schuppen sein!“ krächzte Till zu sich selbst und spurtete um das Haus herum und in den verwilderten Garten hinein. Schon von weitem sah er, das die Schuppentüre nicht verschlossen war. Leicht angelehnt wartete die vergammelte Holztür auf den Neuankömmling, der beherzt in den schmalen, geöffneten Türspalt hinein griff und sie dann mit einem Ruck aufriss.

Trotz der herrschenden Dämmerung im Inneren des Schuppens erkannte der Junge sofort die aufrecht stehende Gestalt, die zwischen vielen Kisten und Plastiksäcken ihm stumm entgegen sah.

„Sara?“ rief Till und stolperte auf das Mädchen zu, das sich aber weiterhin nicht rührte.

„Mensch Sara, du glaubst gar nicht was für Sorgen wir uns gemacht haben und...!“

Jetzt stand Till direkt vor dem Mädchen und wich entsetzt gleich wieder zurück. Er hatte Saras Augen gesehen und zugleich die unerklärliche Kälte wahrgenommen, die das Mädchen wie eine unsichtbare Mauer umgab.

„Sara? Ich bin`s, Till. Kannst du mich den nicht hören?“ versuchte es Till unsicher noch einmal. Er hätte sie am liebsten bei ihren Schultern gepackt und geschüttelt, doch die von Sara ausgehende Kälte mahnte ihn zur Vorsicht.

Wieder reagierte das Mädchen nicht und Till zwang sich erneut in Saras Augen zu schauen. Ungläubig versuchte er zu verstehen, was er dort erblickte.

Die Augen hatten die gleiche Form wie immer, doch von Augen konnte man hier nicht mehr sprechen. Till musste an kleine ovale Bildschirme denken, auf denen gleichzeitig der gleiche Film ablief.

Unwillkürlich schweiften seine Gedanken an die Video-AG in seiner Schule ab, an der er mal Teil genommen hatte. Dort hatten sie noch nicht diese modernen Videokameras gehabt, bei denen man alles, was man aufnahm auf ausklappbaren Monitoren sehen konnte. Dazu reichte das Geld der Schule nicht, wie ihr Lehrer immer wieder betont hatte. Stattdessen benutzten sie ältere modele, bei denen man noch durch kleine Sucher schauen musste. Hielt man eine solche Kamera einen halben Meter von sich entfernt und versuchte man dann hindurch zusehen, so war dies der beste Vergleich zu dem, was Till jetzt in Saras Augen sah. Nur mit dem Unterschied, das es bei Sara in Farbe und gleich zweifach zu sehen war.

Was sah Sara in diesen Moment? Till konnte es nicht genau erkennen aber was er sah war beunruhigend. Er glaubte so etwas wie eine Steppenartige Landschaft in Saras Augen zu erkennen. Einer Landschaft, die sich mit Sicherheit nicht auf der Erde befand.

Egal wo sich Sara jetzt gerade aufhielt, in ihren Körper schien sie nicht zu sein.

Till holte einmal tief Luft, packte Sara am linken Arm und zog sie behutsam vorwärts. Dabei sagte er: „OK Mädchen, wir gehen jetzt zusammen aus diesem Schuppen, verstehst du?“

Sara antwortete nicht, bewegte aber ihre Beine roboterähnlich vorwärts.

Till war erleichtert. So musste er Sara wenigstens nicht bis zum Mofa Anhänger tragen, was er zweifelsfrei geschafft hätte. Aber so war es besser. Nicht auszudenken, was passieren mochte, wenn ihm irgendwelche Dorfbewohner auf der Straße mit Sara auf dem Rücken sahen und dumme Fragen stellten.

Jetzt stand er mit dem Mädchen im Garten. Till angelte seine Sonnenbrille aus seiner Jacke und setzte sie Sara rasch auf die Nase. Niemand durfte Saras Augen sehen. Langsam zog er das Mädchen bis zum Gartentor und sagte dann: „So, du rührst dich nicht von der Stelle. Ich hole nur rasch mein Mofa und dann machen wir zwei hübschen einen kleinen Ausflug!“

Wieder bekam er keine Antwort von ihr. Sie blieb einfach stehen und Till hetzte die Straße zu seinem Mofa Gespann hinauf, startete den Motor und hielt nur wenig später genau vor Sara an.

Er stieg ab, sah sich um und als er sicher war, das niemand in der Nähe war der ihn beobachteten konnte, hob er Sara einfach hoch und setzte sie in den Anhänger hinein. Willenlos, einer Puppe gleich, lies sie sich in eine sitzende Position drücken. Till setzte sich seinen Helm auf und fuhr dann knatternd Richtung Sportplatz davon.

 

*

 

Dort wurde er bereits von seinen Freunden erwartet. Sofort  umringten sie Tills Anhänger und begannen sogleich damit, Sara mit Fragen zu bombardieren. Doch diese reagierte überhaupt nicht. Teilnahmslos und schweigend blickte sie durch Tills Sonnenbrille scheinbar ins nichts. Es dauerte ein paar Minuten, bis auch der letzte in der Gruppe begriffen hatte, das etwas mit Sara nicht stimmte. Schweigend und mit fragenden Blicken gingen sie jetzt zu Till hinüber, der sich auf einer der Begrenzungsstangen des Sportplatzes gesetzt hatte.

Zum Unmut von Kesse hatte ihr Bruder eine Zigarette in der Hand.

„Hör mal Brüderchen, du weißt doch das man vom Rauchen Lippenkrebs bekommt oder etwa nicht?“

„Lass ihn!“ mischte sich Dennis ein und an Till gewannt fragte er: „Was ist passiert?“

Till warf achtlos die nur halb gerauchte Kippe hinter sich, sprang von der Stange und verkündete trocken: „Sara ist weg!“

Alle rissen geschockt ihre Köpfe herum, doch Sara saß nach wie vor in dem Mofa-Anhänger und rührte sich nicht..

„Aber da ist sie doch Till, bist du blind?“ ereiferte sich Dirk.

„Nein, schon gut. Ich meine sie ist da, aber nicht hier!“ versuchte Till zu erklären, doch an den ernsten Gesichtern seiner Freunde erkannte er, das diese ihn nicht ganz verstanden. Deshalb erzählte er ihnen jetzt, unter welchen Umständen er Sara gefunden hatte. Zum Schluss ging Till zu Sara hinüber und nahm ihr die Sonnenbrille von der Nase.

„Versteht ihr jetzt was ich meine?“ Dabei deutete Till auf Saras Augen. Ungläubig sahen alle in die flackernden Augen hinein. Dirk beugte sich langsam zu Saras Gesicht hinunter und schaute fast eine Minute schweigend auf die Minibilder, die sich auf der Netzhaut von Saras Augen wieder spiegelten.

Dann sprang er auf und während er zu seinem Rad lief, rief er: „Das könnten wir noch besser haben! Wartet mal!“ Umständlich durchwühlte er sein Gepäck und zog schließlich Triumphierend eine gigantische Lupe aus einem seiner beiden  Rucksäcke heraus. „Damit können wir sicher gleich sehen, was Sara sieht, wo immer sie sich auch grade aufhält. Aber ich schlage vor, das wir von hier verschwinden und zu unserem damaligen Lagerplatz hinüber gehen sollten!“

Alle stimmten Dirk sofort zu und wenig später saßen alle dicht gedrängt vor Sara, die Till einfach auf den mit Moos verfilzten Boden abgesetzt hatte.

 

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© by Moritz W. Haus 2002/2009

 

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